Bewertung: ***** 9,5
Das Eichhörnchen von Tanne Vier | Gedicht über die Tierwelt in Weimarschmieden Rön in Vers und Poesie

Das Eichhörnchen von Tanne Vier

Gedicht über die Tierwelt in Weimarschmieden Rhön in Vers und Poesie

Das Eichhörnchen von Tanne vier I

Jeden Morgen, wenn ich sitz
Beim FrühstücksKaffe, einer Tasse
kommt von Tanne vier geflitzt
Maxi Eichhorn so zum Spaße
Wieder hat es mir stibizt

Zwei Pfötchen voll
schiebt´s in die Backen
Hoppelt fort an seinen Platz
Hör ohne Groll
sein Frühstücksknacken
hantierend mit der Vordertatz

Ach wie herrlich ist zu seh´n
wie es mümmelt, wie es knabbert
dann sich putzt; es macht scih schön
daß´s an Schönheit bloß nicht hapert
beim Frühlingsspaß, dem Brautschau geh´n

Gestriegelt frisch grüßt es versonnen
auf ein neues Wiederseh´n
zu meinem Tisch
und springt von dannen
"ze-ze" hör ich als Dankeschön

Wie geschmeidig es erklettert
seinen Baum so hoch hinauf
dabei grüßend "ze-ze" schmettert
Der Buchfing pfeift ein Liedchen drauf
Der Specht, er klopft; die Elster wettert

_____________________________________________

Der Tod und das Leben
so wie der Frohsinn und die Trauer
Sind wie Geschwister
Sie begleiten uns, Hand in Hand, das ganze Leben lang.
Und bleiben als Erinnerung der dann von uns Gegangen
ein stetes Gedenken.

01.02.2014 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Eichhörnchen von Tanne vier-II

In Tanne vier
oben im Wipfel
beäugt er rundum sein Revier
Wippt im Gipfel
in schönster Zier
das Eichhörnchen im Tannenwipfel

Morgen früh erwart ich wieder
mein Eichhörnchen, das dann stibizt
in dem makelosen Mieder
das es als feines Kleid besitzt
lauschend der begrüßungslieder

Pirol, er ruft
die Häher schreien
die Grille zirpt im Grase
Der Rosenduft im lauen
Maienmorgen
hoppelt Moppel Hase

Das Maxilein hat seine Taschen
vollgestopft, was es gestohlen
Nun wird es in der Tann´vernaschen
was die Natur hat ihm empfohlen
Morgen kommt es neu zu haschen

Und ist vorbei der Frühling, Sommer
und der Herbst, er stellt sich ein
Dann bleibt allein
nur noch das Komm mal
nächstes Frühjar wieder rein.

04.11.1996 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedicht in Weimarschmieden

Opa´s Übungsraum
meine musik
Auf in die Rhön im Biosphärenreservat
Weimarschmieden HomepageTOP    Homepage | Aphorismen