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Fladungen in WEIMARSCHMIEDEN in der Rhön in Bayern als Künstlerenklave & der Musikanten-Gedankenschmiede mit Nachgedanken und Aphorismen

In Fladungen entstehen: Gedankensplitter | Nachgedanken | Literat von der Muse geküßt | Aphorismen

GEDANKENSPLITTER Amateur-Musik-Übung gadankensplitter

Der Bienenfreund

Des Imker´s Freud´ ist seine Biene weil sie die Natur versorgt
vom Blütenstaub der Blütenstände für die Zucht sich Pollen borgt.

Die Königin sein ganzer Stolz stiftet ihre Maden gut
in die Waben, Mittelwände
für die reiche Immenbrut.

Und im Bogen halben Kreises
wird der Nektar etabliert
dann verdeckeln Arbeitsbienen
alle Zellen sehr versiert.

Nach den Wochen derer dreie entwinden sich die jungen Bienen schlüpfend aus dem engen Schreine
um ihrem Volke nur zu dienen.

Und die Drohne sie begattet
die neu gezog´ne Königin
nur kurz ist Freude ihr Erleben denn, sie schwebt dem Tode hin.

Sei glücklich Du und froh als Imker daß Du keine Drohne bist
und hoff´darauf daß Dich Dein Weibchen eines Tages nicht auch frißt !


1994 © Hans Eberhard Bertelsen

Der Gezeiten Ab und Auf

Zärtlichkeit umschmeichelt mich
Ich fühl die Winde eilen Beschwichtigendes Säuseln dringt Zwischen meine Andachtszeilen

Mich berauscht die Meeresflut
In gischtigem Verschäumen
Ach, wie gütlich mir das tut
Im Wellenbad zu träumen

Wenn der Himmel auch mal weint
Laß ich den Träumen ihren Lauf
In meinem Sein fühl ich vereint
Der Gezeiten Ab und Auf

Die Natur, ich seh sie spielen Genießerisch im weiten Rund
all´das wonnige Verführen
Von gestern, heute und zur Stund.

03.11.1996 © Hans Eberhard Bertelsen

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Der Tod und das Leben so
wie der Frohsinn und die Trauer Sind wie Geschwister Sie begleiten uns, Hand in Hand, das ganze Leben lang. Und bleiben als Erinnerung der dann von uns Gegangen ein stetes Gedenken.

01.02.2014 © Hans Eberhard Bertelsen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terra Preta (Schwarze Erde)

Mikroorganismen

Bokashi

Der Zaungast

Dunkel bricht die Nacht herein
überall wird´s still um´s Heim
bis morgenfrüh das Licht mich weckt
und von vorn der Tag mich neckt.

Glutrot steigt dann hinterm Berg
die Sonne, wie ein Riesenzwerg
glanzvoll in den Himmel hoch
wo vorher sich die Nacht verkroch.

Der Tag erscheint im hellen Glanz
überm Teich der Mückentanz
erfreut die Frösche auch die Schwalben
die Hummel schwelgt in bunten Malven.

Ich seh den Fleiß, hör Bienen summen
in den Lüften emsig brummen
das ist Natur, ein herrlich Leben
ich bin der Zaungast nur daneben.

Weimarschmieden, 15.05.2012 © Hans Eberhard Bertelsen

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Geburtstagsvotette

Lichter brennen auf dem Kuchen
wieder ging ein Jahr vorüber
und Du strengst Dich an beim Pusten
an der Zahl der Lebenslichter
die erinnern schemenhaft
dem sich erntfernenden
fast vergangenem Ich

Nun feier schön den Ehrentag
und kehre ein, besinne Dich
nicht nur der Zeit der Dornenwege
auch des Mutes derer Tage
die Dir Freud´
und ab und zu auch Glück gebracht.

14.12.1996 © Hans Eberhard Bertelsen

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Zug der Zeit

Der Zug der Zeit
im Soge der unsichtbaren Schienen
naht aus der Unendlichkeit
meines frühen Morgens
um gedankeneilig
hinter dem Immerfernen zu entschwinden

Mein Gestern sprang
nicht auf die Ewigkeit der Ziele
die dem Nächsten näher fahren
und ohne Schienen richtungslos
in alle Winde ihre Weichen stellen
Ich freu´ mich heut´auf Übermorgen
Dann bin ich meiner Ewigkeit
schon ein Stück entgegen gegangen
um dem Zug der Zeit zu enteilen.

08.01.1997 © Hans Eberhard Bertelsen
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Wer immer mit den selben Fragen bohrt
hat ein Gedächtnis
so durchlässig, wie ein Sieb

01.07.1997

Wer in der Nase bohrt, ist noch lange kein Ölscheich

24.08.2014 © Hans Eberhard Bertelsen


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bienensterben

Thesen - Gedankensplitter

1.) 10.01.1994
Ein Hungriger sieht alle Satten,
weniger die Satten einen Hungrigen.
2.) 10.01.1994
Besser illegal leben,
als legal sterben müssen
3.) 10.01.1994
Wo die Moral aufhört
fängt die Gesellschaft an;
denn das Menschsein
ist ein Widerspruch in sich
4.) 08.05.2013
Wer nie in die Zukunft schaut,
hat die Gegenwart nicht verdient.
5.) Zwischen den Zeilen
Eine Tageszeitung ist nur dann gut,
wenn es sich lohnt,
zwischen den Zeilen zu lesen
6.) Vorausdenken
Morgen schon ist das Gestern von Heute,
und denkst Du einen Tag voraus;
morgen ist das Gestern von Übermorgen
und Vorgestern dann schon Geschichte.
7.) Jedem seine Intelligenz
Intelligenz wird jedem in die Wiege gelegt.
Schlauheit muß man sich erarbeiten.
Dummheit sollte man tolerieren!
8. ) 26.07.2013
Nichts verflüchtigt sich schneller, als der Moment!
9.) Witze sollte man ernst nehmen; nur so können Sie Spaß verstehen!
23.12.2013
....oder, wer den Witz nicht ernst nimmt, versteht keinen Spaß.
23.12.2013

© Hans Eberhard Bertelsen

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Wort oder Zahl?

Was ist das Wort, statt einer Zahl
bei Ziffern bleibt Dir keine Wahl
Ein Wort kann herrlich viel beschreiben
Die Zahl platziert sich hart im Bleiben

Ein Wort ist dehnbar händlich
und die Zahl fixiert ein Endlich
Drum wend´ ich mich dem Worte hin
mit dem dann Fantasien blüh´n

03.07.2997 © Hans Eberhard Bertelsen

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Nachgedanken

Tausend Versprechen sind weniger wert
als eine wahre Lüge

Wer aus dem Kaffeesatz liest
sieht dürstend in die Zukunft

Wer auf Rache brennt
verglüht in seiner Wut

In ehrlicher Lüge
liegt mehr Wahrheit
als in Wahrheiten der Unaufrichtigkeiten

23.07.1997

Wer auf großen Füßen lebt
dem fehlt oft die Standfestigkeit

Hektik ist die langsamste Art
den schnellen Weg zu finden

04.08.1997 © Hans Eberhard Bertelsen


Mein Flug über Itaipú-Staudamm
paraguay-brasilien-itaipu

 

 

 

 

 

 

 

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