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In Fladungen Rhön hat man Humor über Aphorismen Rhöner Humor

In Fladungen hat man Rhöner Humor über Aphorismen

Rhöner Humor Rentner-Übung im Musikstudio Rhön Humor

Wertsteigerung

Papa, Deine zwei Berberteppiche würden wir entsorgen;
denn die sammeln Bakterien, die dich krankmachen,
meinten seine Kinder.

Vorsichtig, meinte da der Papa. Diese zwei Berber habe ich vor Jahren
preiswert erworben und inzwische sind diese unbezahlbar geworden.
Denn das müßt Ihr wissen; desto mehr Kamele darüber hinweglaufen,
desto wertvoller werden sie.

Prompt verlangten seine Kinder eine Wertsteigerungprämie.

Papa: Ich wußte nicht, daß Kamele so intelligent sein können!

08.09.2914 © Hans Eberhard Bertelsen
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Ben Hur oder Schönheit ist ein Fluch

Es ist geschehen vor vielen, vielen Jahren.
Ich bin noch Gastrom gewesen und führte ein
Gasthaus in Ostwestfahlen.
Eines Nachts, ist so gegen 1 Uhr gewesen;
klingelte das Telefon.
Nun, ich nahm den Hörer ab. "Gaststätte Hopsin Bertelsen"
stellte ich mich vor.
"Paramount Studios Hollywood, my name is Mr. Warner.
I would make an Offer for you as Topacter."
"Please, can you speak in German?" Ist meine Frage.
"Yes we I can." Antwortete Mr. Warner.

Erst dachte ich, das ist sicher Chris Howland mit
"Vorsicht Kamera" (Heute Verstehen Sie Spaß).
Aber dem war nicht so.

"Ja, wir verdrehen einen bekannten Monumentalfilm, der
1959 von William Wyler mit großem Erfolg inzeniert wurde,
neu und zwar in Farbe und 3-dimensional.
Es gibt zwei Hauptrollen. Eine ist Ihnen, auf Empfehlung,
zugedacht worden." Meinte Mr. Warner,

"Ja und wie heißt der Film"? Fragte ich darauf hin.
"Ben Hur, den Ben haben wir schon"! Kam prompt die Antwort.

"Danke, lehne ich ab" war spontan meine Reaktion.

Das meine ich: Schönheit kann zum Fluch werden.

Fladungen Rhön 05.11.2014 © Hans Eberhard Bertelsen | http://www.bertelsen.de/dichtung.html


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Immer schöner

Meine 78jährigen Augen stellen inzwischen fest, daß ich von
Tag zu Tag immer schöner werde.
Leider nimmt es niemand wahr. Die schauen alle nur auf die
blöde Verpackung!

08.09.2014 © Hans Eberhard Bertelsen

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Reiseunterbrechungsversicherung

Gestern habe ich eine Reiseunterbrechungsversicherung abgeschlossen.
"Wohin soll die Reise gehen?" Fragt der Versicherungsagent.
"Nach Meinigen" antwortete ich.
"Das ist doch ganz in der Nähe", meint der Agent.
"Ja, das ist richtig", ist meine Anwort.
"Urlaub"? kommt spontan die Frage des mir Gegenüber.
"Ja, Dauerurlaub. Aber, weil Sie gerade Nachhaken; kann ich die
Reiseunterbrechungsversicherung für eine unbestimmte Zukunft
abschließen?" Ist meine Frage.
"Natürlich, und zu wann?" kommt spontan die Gegenfrage des
Vertreters.
"Das weiß ich noch nicht", ist meine Antwort.

"Sie müssen wissen; es gibt in Meinigen den einzigen Friedhof
in Deutschland, der Gruppenbegräbnisse veranstaltet. Bis die
die Gruppe zusammen bekommen, wird ja eine Reiseunterbrechung
entstehen, und das ist für mich zu riskant".

Die Veranstalter der Begräbnisse nennen sich tatsächlich
"Zehner Beerdigung"!

Schwarzer Humor....!

Weimarschmieden Rhön 15.10.2014 © Hans Eberhard Bertelsen | http://www.bertelsen.de/aphorismen.html _______________________________________________

Schweden 1956 mit dem Fahrrad

Der Schubser an den Pupser...

Eine Zwischen Reiseepisode: Vor 61 Jahren fuhr ich mit einem Rechtsanwaltssohn aus Ahrensburg mit dem Fahrrad von Hannover nach Stockholm. In Køge (Dänemark) gingen wir in einen Milchladen- & Käseladen. Es wurden zwei Kunden von 2 Verkäuferinnen versorgt. Als wir so warteten, ließ der Rechtsanwalssohn laut einen Pups von sich, ohne sich zu entschuldigen. Ich bekam einen feuerroten Kopf und schämte mich. Er meinte laut flüsternd: Meinst Du die klönnen auch Deutsch?". Als die beiden Kunden den Laden verließen, beugte sich die eine Verkäuferin zu mir über den Tresen und meinte augenzwinkernd zu mir: " Es gibt auch schlechte Dänen". Der Schubser an den Pubser hat mich gefreut...!

Zum Reisebericht...

Zum Reisebericht... Es war im August des Jahres 1956. Ich fuhr mit 19 Jahren auf dem Fahrrad im freien Oberkörper und in kurzer Lederhose nach Schweden. Es herrschte Linksverkehr! 30 Grad Celsius heiß. Am Vetternsee hielt ich vor einem Dorf an, um mir ein Hemd überzuziehen (es ist verpönt, dort mit freiem Oberkörper und in kurzer Hose auf der Straße sich zu zeigen!). Im Dorf tobten Kinder an der Kirche Fangeless, um sofort bei meinem Anblick sich an den Straßenrand zu stellen, um gemeinsam mir "Tyskes Sween, Tyskes Sween" entgegenzurufen. In Värnamo angekommen, hatte ich plötzlich einen Platten. Ich fand sofort eine Fahrradwerkstatt und ging dort hin und wollte Flickzeug kaufen. Der ältere Besitzer des Ladens reparierte es, ohne daß ich ihn aufforderte. Anschließend wünschte er mir gute Weiterfahrt. Er wollte kein Geld und winkte mir zu, als ich fortfuhr. In Stockholm habe ich das erstemal Selbstbedienungs-Schnellrestaurants kennengelernt. Für 2,- SKr. konnte man in der Kungsgatan soviel essen, wie man wollte. Schnell konnte man erkennen, an welchem Tisch ein Deutscher gegessen hat. In der Carlsberg Brauerei mußte eine deutsche Frau einem Jugendlichen mit ihrer Einkaufstasche aushelfen. Ja, in der Jugendherberge (Wandrahem) wurden wir eindringlichst gewarnt, mit dem Biertrinken vorsichtig zu sein, da es stärker gebraut ist, als das Deutsche. Ich hielt mich an Dunkelbier. Stocholm ist eine der schönsten Großstädte, die ich kennenlernen durfte. Es ist mir eine unvergeßliche Fahrt geblieben! Hochachtungsvoll Hans Eberhard Bertelsen | 06.12.2014 © Hans Eberhard Bertelsen http://www.bertelsen.de/poetik.html Künstlerportal 3: http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?hbert

Mitleid

Sie brauchen mich nicht so bemitleidenswert anzuschauen.
Ich muß mich so alt herrichten, weil ich sonst zu jung aussehe.

Als ich keinen Bart trug hatte ich zwar den Vorteil, zu
halben Preisen in die Kinos zu dürfen. Nachteilig ist es
gewesen, immer meinen Personalausweis vorzeigen zu müssen.

Ja und wann hatten Sie keinen Bart?

Erst noch vor kuzem...vor 60 Jahren.

08.09.2914 © Hans Eberhard Bertelsen


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Der Spiegel taugt nicht

Noch Vor über fünfzehn Jahren
war mein Spiegel zu mir ehrlich
Heute spielt er mir den Narren
Ich find das garnicht ungefährlich

Wo ich doch sensibel bin
Kein Leid kann ich ertragen
Diesen Spiegel mach ich hin
dann gibt es nur noch schöne Fragen

Die falsche Verpackung zeigt er mir
Lauter Falten im Gesicht
Doch wo ich hinschau, da und hier
auch am Hintern da zeigt er´s nicht

Glatte Haut an diesen Stellen
seh ich schön aus pfirsichmäßig
Im Gesicht nur schöne Wellen
Erfahrung sagt mir:
Schönheit ist auch lästig

Fladungen Rhön 23.10.2014 © Hans Eberhard Bertelsen | http://www.bertelsen.de/dichtung.html

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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