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Fladungen und die Poesie | Literat & Poet von der Muse geküßt

Fladungen und die Poesie | Literat & Poet von der Muse gestreichelt

Opa´s Gesangsübung im Soundstudio der Poesie

Labyrinth

Es flicht die Zeit Dir Blumenkränze
für ein ausgeschmücktes Leben
und Du windest Dich im Streben
nach den Zielen Deiner Wünsche
wie die Blumen, die ergänzen
alle Grüße aus der Ferne
die gflochten aus der Zeit
der Wege der Vergangenheit
Und es kleckst Dir Deine Tünche
ein neues Bild, die Blicke finden
Deines Sehens lichten Wanderns
auf dem Pfade Deiner Zukunft

Und am Ende Deines Nahens
fallen Blumen aus den Kränzen
die vertrocknet, welk ergänzen
Deine Wünsche aller Ziele
an dem Wegesrand des Ahnens
Deines Lichtes aller Strecken
die verworren sich verzweigten
wo geendet ist Dein Labyrinth
das Du beschrittest schon als Kind
Und alle Blumen aus den Kränzen
die dort liegen auf den Spuren
Deiner Pfade in der Ferne
grüßen und ergänzen
Dich im lichten Schein
von dem Gestern dieser Ewigkeit.


05.09.1997 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überall gibt´s Brücken

Enteile nicht dem Glück
das Dir gesonnen ist
auf Deinem Schicksalswege
gespickt mit Stolpersteinen
dem Auf und Ab im Leben
Deines Hoffen´s, Bangen´s, Sehnen´s

Verweil ein Stück im Strahl
des sonnenlichten Weges
eh´Du erklimmst den Gipfel
metaphysischen Gesteins
Deines ungestümen Keim´s:


Wo Du auch stehst
wohin Du gehst
überall gibt´s Brücken
die den Übergang Dir sichern
schwankend hin
dem Wind entgegen.

8.12.1996 © Hans Eberhard Bertelsen

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Ein Auslaufmodell muß nicht ein Leck haben

30.06.1997 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsblüten

Heiligabend
Kerzen brennen
glitzernd strahlt der Weihnachtsbaum
Kinderaugen glänzen groß
mit angewärmtem Blick

Herzensgüte
treibt jetzt schwüle
weihnachtliche Blütentracht
wo sonst kühle Nebel sprüh´n
aller hektisch´Herzen

Wo Wärme strahlt
aus Kerzenlicht
besinnen sich die Menschen
und fragen sich
warum nur
wärmt´s zur Weihnacht das Gemüt

Weil Weihnacht ist
und all´der Frust
sich jeder von der Seele streift
beglücken sich die Menschen,
um Vergang´nes zu vergessen.

Weihnachtabend
Besinnlichkeit
Liebe ist jetzt heimgekehrt
Kinderherzen tanzen froh
und das ganze Jahr verblich

10.12.1996 © Hans Eberhard Bertelsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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