Wundererde oder Terra Preta respektive SCHWARZE ERDE und Effektive Mikroorganismen zur Wundheilung

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Schwarze Erde bzw. Terra Preta selber herstellen; oder Wundheilung mit EM respektive Effektive Mikroorganismen !
Hier die Geschichte über Wundheilung eines Tieres


Terra-Preta selber herstellen " Schwarze Erde "

Hier zum Video: Effektive Mikroorganismen | Was ist EMa? | EMa selber herstellen


Es gibt diese Effektiven Mikroorganismen (=gute Bakterien) im "Schlafmodus". Die Urlösung nennt sich dann meist EM-1 oder EM-Urlösung) oder im "Aktivmodus"; die nennt sich dann meist EMa oder EM-aktiv. Professor Higa aus Japan hat die Rezeptur entwickelt und aus humanitären Gründen NICHT patentieren lassen!

Jedenfalls kann sich daher JEDER, der sich ein bißchen über das Thema beliest, mit einem "Starterset", der EM-Urlösung, etwas Melasse und einem Fermenter die EM-a Lösung selbst herstellen. Man braucht allerdings eben einen Fermenter, und es dauert ein paar Tage, bis die angesetzte Lösung gebrauchsfertig ist, da die Bakterien in der ersten Woche sehr aktiv und sich sehr schnell vermehren und das ist sehr gut so! Das entwsprechende Wissen gebe ich gleich. Mir war es zu ungewiss und heikel, ich hatte Angst hinterher die falschen Bakterien zu züchten und für 5€ den Liter EM-1 bestellt, um sicher zu gehen. Wenn man selbst herstellt kommt man aber unter 1€ Produktionskosten. Lohnt sich aber in der Regel nicht bei den Mengen die man so für unsere Tierchen braucht- aber für die Herstellung von Terra-Preta in der Gärtnerei zu empfehlen!

Wichtig zu wissen, dass die unaktivierte Lösung oder das Pulver bei der äußerlichen Anwendung denkbar unwirksam ist, da die Bakterien "schlafen" und demnach inaktiv sind. Sie brauchen (ebenso wie schlechte Bakterien) einen Nährboden und Wärme damit sie sich vermehren können und für uns arbeiten . Viel wichtiger ist folglich NIEMALS mit INAKTIVES EM ZU FÜTTERN! Im Magen haben sie nämlich Wärme und Futter und wenn sie dort "wach" werden, führen sie zu Durchfällen aufgrund der beschriebenen Hyperaktivität der ersten Woche.

Diskussionen über die EM-Technologie
Wie alle "neuen" Technologien, wird auch über EM heiß diskutiert. Gut zu wissen: Die Industrie erkannte den großen, potentiellen Konkurrenten und rührte die Negativwerbetrommel kräftig an. Bisher hatten sie keine großen stichhaltigen Gegenargumente; jedenfalls wenn man EM schon seit Jahren kennt und anwendet. z.B. dass die GENAUE Zusammensetzung nicht vom Hersteller publiziert wurde (ganz blöd sind die ja auch nicht, ich finds schon sehr freundlich, dass die Mischung nicht patentiert ist und jeder es selbst herstellen kann!) und dass der Hersteller keine Angaben zur Qualitätssicherung gemacht hat.

Neue oder potentielle Anwender lassen/ließen sich aber deutlich einfacher abschrecken- (hätte ich vielleicht auch, wenn ich es nicht schon gekannt hätte) aber jedenfalls blieb der erwartete große Durchbruch der EMs leider bis heute aus! Es ist so schade, dass etwas wirklich hilfreiches vielen vorenthalten bleibt; aber die Industrie verdient mit ihren Pillen eben mehr und wissen wie man etwas propagiert oder schlecht macht. Naturheilkunde ist ja eh immer ein eher belächeltes Fachgebiet gegenüber der Schulmedizin.

Die Geschichte
Sultan und die unheilbare Wunde
Nach einem Weideunfall hatte das Pferd Sultan sich in seinen Flegeljahren ein angebrochenes Bein geleistet. Als er wieder liegen , lag er demnach sehr viel und irgendwann bildete sich auf dem Hüfthocker eine offene Stelle von der Liegebelastung. Die war zunächst so groß wie ein 2€ Stück und wurde nebenbei behandelt, wurde aber innerhalb einer Woche zur Zigarettenschachtelgröße und heilte hinterher schlechter als das angebrochene Bein!!! Die Wunde wurde zum Hauptproblem und der Tierarzt kam 3x die Woche zur Wundbehandlung.

Nach 6 Monaten war die Wunde immernoch da, und ich war so verzweifelt weil der Sultan Schmerzen hatte und wir trotz allem rumdokterten. die ständigen Tierarztbesuche und Antibiotikagabe (i.V.!!!!) Halfen ihm überhauptnicht. Der Tierarzt fragte Kollegen ob denen noch was einfällt, und wir versuchten wirklich alles! Es vergingen weitere 2 Monate und mittlerweile ließ er sich nur noch sehr ungern an der Wunde behandeln- verständlich. Sultan legte sich aber auch jede Nacht aufs neue in seinen Kod und die Wunde infizierte sich von Tag zu Tag aufs Neue- auf die andere Seite legen ging nicht, denn dort befand sich das lädierte Bein. Verbinden konnten wir es auch mehr.

Ich reinigte die Wunde täglich, aber vergebens und irgendwann ließ er nur noch mich wider Willens an die Wunde, da der Tierarzt schon zu oft darin rumgeschabt hatte, um erneut den Heilungsprozess anzustoßen. Ein ähnlicher Teufelskreis also.

Irgendwann gab der Tierarzt auf und gestand, mit seinem Latein am Ende zu sein. Wir hatten alles versucht und er sagte mir schweren Herzens; es würde sich um "wildes Fleisch" handeln, was jegliche Heilungskräfte eingebüßt hätte und nicht mehr heilen könnte- wir müssten wohl damit Leben, dass die Stelle immer offen bleiben wird, ein sogenannter Dekubitus und das Ziel wäre nicht die Heilung, sondern dass die Wunde nicht noch größer wird. Mir bliebe noch die Fahrt zur Klinik, wo man ihn an einem Bauchlatz "aufhängen" könne, so dass er sich nicht mehr hinlegen kann, in der Hoffnung, daß es sich nach Monaten doch regeneriert- wenn auch sehr unwahrscheinlich. Ja es waren tolle Aussichten. Am Stall wurde ich als Tierquäler bezeichnet, das Pferd gehöre eingeschläfert.

Ich war todtraurig und startete einen wirklich verzweifelten Hilfeaufruf im XING Reitforum. Es kamen viele Tipps, die ich alle schon probiert hatte oder von denen ich wußte; klappt eh nicht bei dem Schweregrad der Wunderkrankung. Dann kam der EM-Tipp von einem Tierheilpraktiker, ich weiß noch genau; er hieß Frank Jacobeit. Er hatte sich noch nie im Forum zu Wort gemeldet, kam aber aus der Gegend und empfahl mir, es mit EM zu versuchen. Wir schrieben PNs, er erklärte mir den Wirkmechanismus. Es klang schon alles sehr schaurig; aber es klang, als könne es funktionieren. Also habe ich meinen Tierarzt gefragt, und der sagte, kaputtmachen könne man an der Wunde nichts mehr- wäre schon alles abgestorben und "wer heilt hat Recht, versuchen Sie es".

Also habe ich Frank gebeten, mir etwas von seiner Lösung abzugeben und Wir trafen uns auf einem Parkplatz (überlegt mal wie verzweifelt ich gewesen sein muss aber was tut man nicht alles für die Fellmützen) und er gab mir 500ml braune, süßlich riechende EMa Lösung. Er sagte mir, bei der äußerlichen Anwendung gelte die "viel hilft viel" Regel. Man könne im Prinzip nicht überdosieren, da die guten (aeroben) Mikroorganismen an der Luft (leider) nicht so lange leben wie die schlechten (anaeroben), daher gelte je häufiger ich die Wunde einsprühe, umso besser. Ich hatte daraufhin damals jeden im Stall gebeten, der an seiner Box vorbeilief, schnell die Wunde einzusprühen und Sultan Hiel muksmäuschenstill und ließ sich von Jedem die Wunde einsprühen. Alle halfen mit. Ich weiß es klingt wie in einem schlechten Werbespot- aber bereits nach wenigen Anwendungen bildete sich Schorf auf der Wunde! Da war nie Schorf drauf, die Wunde war immer offen. Was soll ich sagen? Nach 4 (!!!) Wochen der intensiven EMa Behandlung, war die Wunde verheilt, und es blieb eine Narbe- die er bis heute hat, Fell wächst da natürlich keines mehr; aber das war mir herzlich egal. Mein Tierarzt war sprachlos und schrieb sich das Mittel auf ! Ebenso der Rest der Stallgemeinschaft, da es ja ein "offener Fall" gewesen ist und alle den Heilungsprozeß miterlebt hatten.

Ja, das war die Geschichte über den Heilerfolg mit Effektive Mikroorganismen

Fladungen Rhön 05.07.2016 © Hans Eberhard Bertelsen | http://www.bertelsen.de/dichtung.html

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